Die Schwerkraft des Geistes

"Die Wissenschaft fängt eigentlich erst da an interessant zu werden, wo sie aufhört." erkannte der deutsche Chemiker und Entdecker des Chloroform, Justus von Liebig (1803-73).

Das klingt für uns ganz vernünftig. Jedenfalls möchten wir an dieser Stelle zukünftig einige Beweise für diese Theorie erbringen. Im Selbstversuch, sozusagen. Mit einer Liste von Links und der Sammlung von Daten, Zahlen und Fakten, die die Wissenschaft nicht braucht, aber die Welt interessieren könnte.

Simone Weil (1909 -1943) hätte daran sicher gefallen gefunden: "Die Schwerkraft des Geistes lässt uns nach oben fallen. (La gravitation de l'esprit nous fait tomber vers le haut.)" und auch Albert Einstein (1879-1955) bemerkte schon, "Das Schönste, was wir entdecken können, ist das Geheimnisvolle.".

Linkliste:

Erfrischend experimentierfreudig
http://www.youtube.com/watch?v=hKoB0MHVBvM&mode=related&search

Upsidedown
http://www.flourish.org/upsidedownmap/

Das Wichtigste in Größe
http://www.marumushi.com/apps/newsmap/newsmap.cfm

Ask Ms.Dewey
http://www.msdewey.com/

Hingucker
http://www.feng-gui.com/Default.aspx

Ehrensenf
http://www.ehrensenf.de/

Die Welt ist so
http://www.progonos.com

Kein Hellseher
http://www.little-idiot.de/hellseher/

Mad Billy
http://www.youtube.com/watch?v=wFZevw1AHZs

Höchste Zeit
http://www.poodwaddle.com/worldclockde.htm
 
Geekologie
http://www.geekologie.com/
 
Instruktionen
http://www.instructables.com/tag/type:instructable/

Aktuelle Nachrichten
http://www.n-tv.de

Die Atmosphärenschichten
Exosphäre
Thermosphäre (bis ca. 700 km)
Appleton-Schicht [F2-Schicht] (ca. 300 km)
Heaviside-Schicht [E-Schicht] (ca. 100 km)
Mesosphäre (bis ca. 85 km)
Stratosphäre (bis ca. 50 km)
Tropopause (17 km)
Troposphäre (bis ca. 17 km)
 

Antworten im Kindergarten zum Thema: Was ist ein Experiment?

Henry: Ein Forscher forscht, weil er gucken will, was passiert, weil er nicht weiß, was passiert, deshalb muss er forschen.

Marc: Wenn man z.Bsp. Bier ins Wasser schüttet, ob das Wasser dann schäumt oder nicht. (Anmerkung: ist in Bayern verboten)


Mehrfache Nobelpreisträger
Marie Curie
1903 Physik / 1911 Chemie
 
Das Rote Kreuz
1917 Frieden / 1944 Frieden / 1963 Frieden
 
Linus Pauling
1954 Chemie / 1962 Frieden
 
Frederick Sanger
1958 Chemie / 1980 Chemie
 
UNHCR (Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen)
1954 Frieden / 1981 Frieden
 
John Bardeen
1956 Physik / 1972 Physik
 
 
Eigenschaften lebender Organismen
Bewegung - Atmung - Reizbarkeit - Wachstum - Fortpflanzung - Ausscheidung - Ernährung
 
 
Erstes Gesetz der Robotik
Ein Roboter darf kein menschliches Wesen verletzen, oder durch Untätigkeit gestatten, dass einem menschlichen Wesen Schaden zugefügt wird.
 

Genau
Seit 1983 wird der Meter international definiert als die Länge der Strecke, die das Licht in einem Vakuum in 1/299 792 458 Sekunden zurücklegt. Eine Sekunde wiederum ist definiert als das 9 192 631 770fache der Periodendauer der dem Übergang zwischen den beiden Hyperfeinstrukturniveaus des Grundzustands des Cäsium-133-Atoms entsprechenden Strahlung.

 
Das Geburtstagsparadoxon
Auf einem Fußballspielfeld befinden sich 23 Personen (2x11 Spieler und ein Schiedsrichter). Die Wahrscheinlichkeit, dass hierunter mindestens zwei Personen am gleichen Tag Geburtstag haben, ist größer als 50 %.
 
 
Wie das Abend- und Morgenrot zustande kommt
Der Himmel am Horizont färbt sich malerisch in den wunderbarsten Farben, tief-orange bis blutrot, und die Zirruswolken erscheinen wie entflammt. Statistisch stimmt die Bauernregel, dass ein schönes Abendrot uns einen prächtigen nächsten Tag verspricht. Geht die Sonne unter, wird das Licht auf seinem weiten Weg durch die untersten Luftschichten der Atmosphäre an Staubpartikeln und Wasserdampfmolekülen gestreut. Diese filtern die kurzweiligen Lichtwellen heraus, die blauen und gelben. Es bleibt zuletzt nur der langwellige rote Anteil übrig. Unser Wettergeschehen wird von Westwinden bestimmt. Ein wirklich schönes Abendrot kann sich nur ergeben wenn im Westen der Himmel klar ist und ein Niederschlagsgebiet nach Osten abzieht. Dann ist die Luftfeuchtigkeit hoch und je mehr Wasserdampf in der Luft ist, umso intensiver leuchtet das Rot. Meist folgt dann ein heiterer Tag.
 
 
WASSER , ein seltsamer Stoff
Wasser müsste, nach den Gesetzen der Physik bereits bei minus 46 Grad Celsius zu kochen anfangen - nicht erst bei plus 100 Grad.
 
Im Wasser pflanzen sich Schallwellen viermal schneller fort als in der Luft .
 
Wasser ist ein universales Lösungsmittel, dem auf Dauer kein Material - Eisen, Stein, Mineralien etc. - standhalten kann.
           
Fast alle Substanzen dehnen sich aus wenn man sie erhitzt z.B. (Quecksilberthermometer) , nicht jedoch Wasser, das zu schrumpfen beginnt und vom Volumen her kleiner wird, je mehr Wärme es aufnimmt.
 
Und umgekehrt: Substanzen werden beim Abkühlen vom Volumen her kleiner - nicht jedoch Wasser: Je mehr Wärme wir herausziehen, umso mehr dehnt es sich aus.
 
 
Warum man immer zwei Kirschbäume pflanzen sollte
Wer in seinem Garten im Herbst neue Kirschbäume pflanzen möchte, sollte wissen, dass er mindestens zwei Bäume verschiedener Sterilitätsgruppen pflanzen muss, um später einmal Früchte ernten zu können. Dies ist eine Folge der Züchtung von der saueren Wildkirsche zur wohlschmeckenden Süßkirsche: Während die weiblichen Blütenstände der Wild- und Sauerkirsche mit dem eigenen Pollen befruchtet werden können, müssen Süßkirschen vom Pollen eines anderen Kirschbaumes befruchtet werden. Und selbst das funktioniert nicht immer. Die Wissenschaftler teilen die Kirschsorten in verschiedene Sterilitätsgruppen ein, das heißt bei Sorten, die zur gleichen Gruppe gehören, ist eine gegenseitige Befruchtung nicht möglich. Außerdem dürfen die Bäume nicht weiter als 500 Meter auseinander stehen, da die Insekten, die den Pollen übertragen, in der Regel keine größeren Strecken überbrücken. Das Phänomen der Selbststerilität gibt es bei anderen Obstbäumen wie zum Beispiel Pflaumen und Äpfeln normalerweise nicht. Nur bei bestimmten Apfelzüchtungen, zum Beispiel der Sorte Boskop, ist eine Selbstbefruchtung ebenfalls nicht möglich.


50 von 1.000
Statistische Daten lassen sich durch einen simplen Trick einfacher verstehen, fanden deutsche und amerikanische Forscher jetzt heraus. Verzichten Sie auf Prozentangaben, und nennen Sie stattdessen natürliche Häufigkeiten. Dies ergab die Untersuchung bei Medizinstudenten und angehenden Juristen. Diesen präsentierten die Forscher beispielsweise statistische Angaben zur Verlässlichkeit eines diagnostischen Tests und zur Häufigkeit von Krebs. Daraus sollten die Probanden dann die Wahrscheinlichkeit berechnen, dass ein Patient bei einem positiven Testergebnis auch tatsächlich Krebs hat. Wurde statt "fünf Prozent aller Männer" zum Beispiel "50 von 1.000 Männern" gesagt, fanden die Probanden sehr viel öfter das richtige Ergebnis. Häufigkeitsangaben statt Prozentzahlen erleichtern den Umgang mit Statistiken, glauben die Forscher. Fehler bei Diagnosestellungen oder Gerichtsurteilen könnten daher auf einfache Weise vermieden werden.

Pfiffige Delphine
Delphine haben feste Begrüßungsrituale. Sie schütteln sich nicht die Hände, aber pfeifen einander zu, wenn sie noch fast 600 Meter weit voneinander entfernt sind. Ein gehörter Pfiff wird nach etwa drei Sekunden beantwortet. Einmal gehörte Pfiffe von Artgenossen können die Delphine offenbar jederzeit wieder erkennen und nachahmen. Vergleichbare Pfeifsprachen waren bisher nur von Menschen und Vögeln bekannt.

Geschätzte Zahl der Schriftrollen, die in der Bibliothek von Alexandria gelagert wurden: 700 000
Geschätzte Zahl der Internetseiten, die im Internet-Archiv Wayback Machine in San Francisco abgespeichert sind, in Milliarden: 40

Anteil der Angestellten, die nicht wissen, was eine Firewall ist, und sie daher lieber abschalten würden, in Prozent. 26

Zahl der Sitzenbleiber in allgemein bildenden deutschen Schulen im Schuljahr 2003/2004: 252 559
Gesamtkosten der Klassenwiederholungen für das Bildungssystem im selben Jahr, in Euro: 1 237 539 100

Anteil der Jugendlichen, die im Jahr 1992 angaben: "Ich fand den Deutschunterricht sehr interessant", in Prozent: 54
Anteil der Jugendlichen, die im Jahr 2000 angaben: "Ich fand den Deutschunterricht sehr interessant", in Prozent: 32
Anteil der Sechs- bis 13-Jährigen, die gar nicht oder nicht so gern lesen, in Prozent: 36

Zahl der Exemplare des Buches "Harry Potter und der Halbblutprinz", die in den ersten 24 Stunden nach Erscheinen im Oktober 2005 in Deutschland verkauft wurden, in Millionen: 1

Anteil der 14-Jährigen, die Aufpassen für eine sichere Verhütungsmethode halten, in Prozent: 25

Anteil der Schüler in Deutschland, die private Nachhilfestunden nehmen, in Prozent: 25

Zahl der Kinder in Deutschland, die zu Hause unterrichtet werden: 2000 bis 3000
Zahl der Kinder in den USA, die zu Hause unterrichtet werden: 2 000 000

Zahl der Analphabeten weltweit in Millionen: 785
Zahl der Länder, in denen 70 Prozent der Analphabeten leben: 9
Zahl der Analphabeten in Deutschland, in Millionen: 4

Durchschnittliche Semesterzahl, die Studierende von Diplomstudiengängen (ohne Lehrämter) an Universitäten verbrachten, im Jahr 2003: 11,2
Durchschnittliche Semesterzahl von Studenten der Soziologie der Universität Bremen, im Jahr 2003: 19,3

Anteil der 30- bis 35-jährigen Männer ohne beruflichen Bildungsabschluss in Deutschland im Jahr 2004, in Prozent: 14,5
Anteil der 30- bis 35-jährigen Frauen ohne beruflichen Bildungsabschluss in Deutschland im Jahr 2004, in Prozent: 17,3

Zahl der deutschen Kinder, die glauben, der tropische Regenwald sei Lebensraum für heimische Tierarten, in Prozent: 25

Zahl der Kinder, die der Meinung sind, das Reh sei die Frau vom Hirsch, in Prozent: 62

Zahl der Gesetze, die 2005 zwecks Bürokratie-Abbau außer Kraft gesetzt wurden: 35
Zahl der Gesetze, die im selben Jahr neu erlassen wurden: 30

Zahl der Rechtsverordnungen, die zwecks Bürokratie-Abbau außer Kraft gesetzt wurden: 107
Zahl der Rechtsverordnungen, die im selben Jahr neu erlassen wurden: 160

Zahl der Verordnungen über die Verschreibungspflichtigkeit von Arzneimitteln vor dem 1. Januar 2006: rund 100
Zahl der Verordnungen über die Verschreibungspflichtigkeit von Arzneimitteln seit dem 1. Januar 2006: 1